Friedrich der Große und die Preußen

Friedrich der Große und die Preußen

Auf Lager
Lieferzeit: 3 Tag(e)

Beschreibung

Otto May

Friedrich der Große und die Preußen

Geschichte im Postkartenbild Band 11


260 Seiten, farbig, Hardcover geb., ISBN 978-3-88120-940-3, 24,80 €


Friedrich II. erstaunte seine Zeitgenossen durch seine Erfolge in den Schlachten. Obwohl er praktisch immer gegen doppelt so große oder noch stärkere Armeen kämpfte, trug er meist den Sieg davon. Deshalb wurde er schon zu Lebzeiten „Der Große“ genannt. Auch seine sparsame Haushaltsführung und die Organisation seines Landes nach den Schlesischen Kriegen machten Eindruck.

Bereits im Kaiserreich wurde er deshalb für die Darstellung der Hohenzollern-Geschichte vereinnahmt. Besonders Wilhelm II. berief sich immer wieder auf ihn. Im Gegensatz zum Kaiser überlebte sein Mythos auch den Ersten Weltkrieg und diente als Projektionsfläche für die Sehnsüchte nach geordneten Verhältnissen und einer neuen Führungsfigur.

Im Nationalsozialismus wurde Friedrich als Steigbügelhalter der neuen Machthaber missbraucht, die sich 1933 als Nachfolger der Preußen ausgaben, wie es auf vielen Postkarten deutlich wird.


Als beliebtes Medium der einfachen Menschen wurde die Postkarte von Anfang an zur Propaganda ausgenutzt. Man konnte sie zu einem günstigen Preis in großen Anzahlen produzieren und wegen des geringen Gewichts überall anbieten.

So war es politischen und militärischen Organisationen sehr leicht möglich, ihre Ideen und ihre Ziele einem großen Publikum bekannt zu machen und die Menschen zu beeinflussen.